GEGEN DIE RÜCKSICHTSLOSE ERRICHTUNG 
VON Großprojekten 
IN EINFAMLIENHAUSVIERTELN
 IM 13. BEzirk

1000 Unterschriften Sind ein Deutliches ZeicheN: 
Vielen Dank an unsere Unterstützerinnen und Unterstützer!

Der Gemeinderatsausschuss "Petitionen" hat in seiner Sitzung vom 2. Juli 2021 unsere Petition behandelt und ihre Zulässigkeit einstimmig angenommen. 



"Jetzt schlägt´s 13"  

ist eine Bürgerinitiative im 13. Bezirk, die gegen die Zerstörung von Einfamilienhausvierteln im 13 Bezirk kämpft.  

Da die Kommunikation in vielen Vierteln  noch sehr gut funktioniert, haben sich verärgerte und besorgte Bürgerinnen und Bürger mit einem gemeinsamen Anliegen zusammen geschlossen. Viele von uns besitzen Einfamilienhäuser im 13. Bezirk.
Die Einfamilienhäuser in den entsprechenden Vierteln des 13. Bezirks werden zunehmend durch "Großprojekte" ersetzt.
Dieses Problem kann  jeden Einfamilienhausbesitzer in ganz Wien, wie viele Beispiele belegen, jederzeit treffen.
Die Käufer tarnen sich als Privatkäufer, oft vermittelt durch Immobilienmakler, die  ihren Kunden  oft viel zu niedere Preise empfehlen. Hinter dem Kaufinteressenten verbirgt sich aber sehr oft schon ein Immobilienentwickler und schon stehen riesige Häuser mitten in Einfamilienhausvierteln. Das schafft oft böses Blut unter ehemaligen Nachbarn und Freunden. Plötzlich schauen den betroffenen Nachbarn sehr viel mehr Leute in Ihren Garten, als Ihnen lieb ist.
Auch der Lärm der neuen Nachbarn ist dann eine viel höherer.
Der meist vergebliche Kampf gegen entsprechende Projekte bei der Behörde schafft Frust und nicht selten "Wutbürger".
Viele fühlen sich trotz "Solidaritätsbekundungen" der (verantwortlichen) Politiker im Stich gelassen. Man hört sehr oft: "Die nächste Wahl kommt bestimmt!"
Genug ist genug!
Das Problem ist den verantwortlichen Politikern in Wien schon seit Jahren bekannt.
Wir hören von den verantwortlichen Politikern: " Ja, man muss etwas tun, so kann es  nicht weitergehen, die Bauordnung gehört geändert.
Geschehen ist seit Jahren nichts, außer, dass nach vielen weiter gebauten Riesenprojekten die Zahl der Frust- und Wutbürger gestiegen ist.
"Jetzt schlägt 13!"
Jetzt muss gehandelt werden und zwar rasch bevor unsere Einfamilienhausviertel unwiederbringlich zerstört sind!


Achtung:

Wenn Sie beabsichtigen, ein Grundstück zu verkaufen: 
hinter dem als Privatperson auftretendem Kaufinteressenten steht oft schon ein Makler, der das Grundstück sehr bald an einen Projektentwickler oder Bauträger viel teurer weiter verkauft!
Diese verbauen das Grundstück dann zum Leidwesen Ihrer bisherigen Nachbarn mit einer Maximierung von Größe und Höhe!
Die Grundstücke werden oft bis zu den Grundstücksgrenzen mit der Garage verbaut, die im Plan vorhandenen und vom Gesetz vorgeschriebenen "gärtnerische Oberflächengestaltung" ist aber meist mangelhaft und wird von so gut wie nie kontrolliert.
Mehr Lärm und Verkehr der neuen Nachbarn wird alles bisherige übertreffen und zahllose neue Nachbarn werden Ihren alten Nachbarn beim Frühstück im Garten zusehen.
Freunde haben Sie dann in dieser Gegend wahrscheinlich keine mehr.

Achtung: 

Wenn Sie beabsichtigen ein Grundstück zu kaufen:
Falls  die Nachbargrundstücke den Besitzer wechseln,
könnte sehr rasch die Umgebung anders aussehen!

13., Joseph Lister-Gasse 2
Hier ist ein Großprojekt mit 14 Wohnungen, 6 Stockwerken und 8 Tiefgaragenplätzen zur Bewilligung eingereicht. 

Joseph Lister-Gasse 29-31
Ein Großprojekt der Sozialbau mit 194 (!) Mietwohnungen in einem Einfamilienhausviertel. Der Verkehr in der Joseph Lister-Gasse wird weiter zunehmen!

Joseph Lister-Gasse 31a/b/c
vor den Fenstern der Kleingartenanlage dahinter

Joseph Lister-Gasse 56
schon bestehendes Projekt im Einfamilienhausviertel. Man beachte die Dimension zu den "kleinen" Einfamilienhäusern daneben

Foto und Text in Arbeit

Die Bürgerinitiative  "Hub-Sie"  im 13. Bezirk kämpft gegen die Zerstörung des Hubertus-Viertels durch Großprojekte. Es ist immer die gleiche Vorgangsweise: Grundstücke werden geteilt und unter Ausnützung der Bauordnung Großprojekte in Einfamilienhausvierteln errichtet.

Unsere FORDeRUNG

  • sofortige temporäre Bausperre bei entsprechenden Projekten in Einfamilienhausvierteln und Gartensiedlungen - die Zeit drängt
  • Rückführung des Prozentsatzes der maximal zu verbauenden Fläche auf 25%!
  • besonderer Schutz für Einfamilienhausviertel, das Ortsbild von Einfamilienhaus- und Gartensiedlungen muss erhalten bleiben!
  • klare Regelung zu Dachausbauten und Gebäudehöhen (die zulässige Gebäudehöhe muss vom tiefsten Punkt der Verbauung aus gerechnet werden, keine Mogelei mit "Aufschüttungstriksereien")
  • sofortiger Stopp der Teilung von Grundstücken zum Zwecke der Umgehung der Bauordnung und der Errichtung von „Großprojekten“!
  • Einrichtung einer Ombudsstelle, damit die Größe dieses Problems öffentlich bekannt wird. Bis jetzt kämpfen viele Betroffene und Bürgerinitiativen oft ohne Erfolg für sich. Die Bauträger und Projektentwickler haben viel Zeit,  die besten Anwälte und viel Wissen um Ihre Projekte auch gegen Widerstand durchzusetzen und zu verwirklichen.
  • Stopp der Bodenversiegelung und damit der Bildung von Hitzeinseln: Wien zählt laut einer neuen Studie zu den  Städten Europas, die am meisten von der Klimaerwärmung betroffen sind. Das zeigt ein Vergleich der Hauptstädte aller 28 EU-Mitgliedsstaaten plus der Schweiz, den Klimaforscher vor Kurzem in einer Studie veröffentlicht haben (science.orf.at

Was Sie TUN können:

  • Erzählen Sie Ihren Familien, Verwandten, Bekannten, Nachbarn, Freunden, Arbeitskollegen usw. von diesem Problem
  • Warnen Sie potentielle echte private Käufer und Verkäufer!
  • Unterstützen Sie unsere gemeinsamen Anliegen durch Unterzeichnung der Petition der Bürgerinitiative "Hub-Sie"
  • Teilen Sie Ihre Sorgen und Ihren Unmut  den Politikern aus dem Bezirk und der Wiener Parteien mit.   Alle Parteien (!) wissen davon, erklären seit Jahren ihre Solidarität mit den Betroffenen, haben bisher aber nichts dagegen unternommen. 
  • Nützen Sie Ihr Kontakte zu Medien
  • Informieren Sie uns über weitere geplante Projekte

SIE MÖCHTEn UNS UNTERSTÜTZEN?

Unterzeichnen Sie bitte die Petition der Bürgerinitiative "Hub-Sie"!